GastroPlanung

Wettbewerb : Eiscafé im Hauptbahnhof Frankfurt/M

 

Bauherr: Uddin & Uddin GmbH

Architektur, Innenraumgestaltung

Großküchenplanung: Dipl.- Ing. Ursula Kohte

 

In der Nord-Ost-Ecke des Frankfurter Hauptbahnhofes gelegen, übernimmt die Planung des Eiscafés die architektonische Gestaltung des 19. Jahrhunderts und übersetzt sie in modere Innenarchitektur.

Die vorhandenen Räume bestehen aus der Folge von vier sehr unterschiedlichen Raumvolumen. Ein wuchtiger Sandsteinpfeiler nimmt den Gewölbeschub der Eingangshalle auf. Sein geheimnisvoller Innenraum, einer Grotte gleich, wird spöttisch "Kartoffelkeller" genannt. Der nördliche Gastraum mit Eistheke, die Vorhalle eines früheren Bahnhofeingangs, öffnet sich weit in zwei Richtungen auf Bahnhofsvorplätze, Innen- und Außenraum verschränkend, Raumgrenzen überwindend. Der schmale Durchgangsraum, ein ehemaliger Windfang, nimmt die räumliche Dynamik auf und führt zu einem Vorraum, der in die Bahnhofshalle überleitet. Durch Übersteigern der vorhandenen Raumstrukturen entstehen unterschiedliche Atmosphären, die für geeignete Zielgruppen genutzt werden